Zum Zeitvertreib ein Oldie – der ATARI 1040 STE

Der ATARI 1040 STE war der letzte Rechner dieser Marke, bevor ich dann auf PC’s umgestiegen bin. Aber ich gebe es zu, nach so vielen Jahren, die Faszination ATARI ist immer noch sehr groß. Also ist er in mein Büro zurückgekehrt, nicht mehr als Arbeitstier, sondern zum Zeitvertreib.

Ein kurzer Abriss zum 1040er STE

Der ATARI 130 ST war der erste ATARI ST und kann deshalb als Urvater dieser Computer-Serie bezeichnet werden. Er wurde zum Jahresanfang 1985, gemeinsam mit dem ATARI 520 ST vorgestellt. Auf Grund seines sehr kleinen Arbeitsspeichers gelangte er nie in den Verkauf. Somit  Der 520 ST war der erste auf den Markt gebrachte Atari-16-Bit-Computer.

Bei der ersten 520 ST-Generation muss das Betriebssystem TOS noch über Diskette nachgeladen werden. In Deutschland wurden diese Computer als ATARI 260 ST verkauft. Ich besitze noch einen ATARI 260 ST und einen ATARI 520 ST mit Boot-ROM, Dazu schreibe ich in einem späteren Beitrag etwas. Der ATARI 1040 war der letzte Computer aus dieser Reihe.

ATARI 1040 STe 04

Mein ATARI 1040 STE – für sein Alter hat er sich gut gehalten.

Ab November des Jahres packte man das Betriebssystem in ROM-Bausteine und integrierte es damit fest in die STs. Aufgrund seiner standardmäßig eingebauten MIDI-Schnittstelle fand der Atari ST sehr schnell den Weg in die Tonstudios. Von der Fachpresse wurde der Computer seinerzeit hoch gelobt und innerhalb von drei Jahren verkaufte sich der ST rund eine halbe Million mal, davon mehr als ein Drittel in Westdeutschland. Soweit zur Geschichte dieser Rechner.

ATARI 1040 STe 02

Nun einmal von der anderen Seite

Alt und jung gemeinsam

Momentan steht er neben einem weitläufigen Verwandten. Denn der Spitzname war „JackIntosh“ weil der 520er deutlich billiger war als ein Apple Macintosh und über fast dieselben Bedienelemente verfügte. Damit ist er dann neben dem aktuellen Mac Pro gut aufgehoben. Deswegen musste der KC85/4 wieder, für die nächsten Monate, seine Stapelbox im Keller beziehen.

Der 1040er STE neben den aktuellen Maschinen.

So schaut es aktuell aus. Der Oldie hat Anschluss an die moderne Welt gefunden

Der Mac Pro und der ATARI 1040 STE.

Ohne Worte …

Selbstverständlich ist auch für den Oldie die Zeit nicht stehen geblieben. Seinen Arbeitsspeicher habe ich auf 4 Megabyte aufgerüstet. Dank der NetUSBee von Lotharek kann er mit den Urenkeln kommunizieren. Er ist netzwerkfähig und selbst FTP-Server im Internet sind erreichbar. Dateidownloads laufen sogar zügig. Aber die Dateien für den Oldie sind ja auch nicht zu groß.

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Hier ist der 1040er über das Netzwerk mit dem FTP-Programm “Litchi” mit einem meiner Server verbunden.

Zur Dateiablage dient die ULTRASATAN, die ebenfalls von Lotharek stammt. Mit ihren zwei 8 GB SD-Karten bietet sie genug Platz. Damit ich die Karten besser auslasten kann, habe ich mir den HDDRIVER von Uwe Seimet gekauft und installiert. Die meiste Zeit dient der ATARI SM124 als Monitor, da das Bild “hochauflösend” ist. Aber ich habe auch einen Farb-Monitor von HIGHSCREEN, wenn ich es bunt will. Schließlich haben die alten Spiele auch ihren Charme. Dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt.


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