Compaq wurde im Februar 1982 von Rod Canion, Jim Harris und Bill Murto – drei Senior-Managern des Halbleiterherstellers Texas Instruments – gegründet. Jeder investierte dafür 1.000 US-Dollar.

Der Name Compaq steht als Kürzel für Compatibility and Quality. Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre kamen die Rechner auf den Markt, die ich aktuell besitze. Dazu gehört ein kompletter COMPAQ DESKPRO 386s, inclusive der vollständigen Dokumentation, und mehrere Laptops der LTE Lite Serie. Zum DESKPRO komme ich in einem späteren Beitrag. Nun suche ich nach gut erhaltenem Werbematerial aus dieser Zeit.

Mit einem fast schon toten Notebook der Reihe COMPAQ LTE Lite 4/25C begann mein Interesse an den Rechnern der Firma COMPAQ. Endlich ein Notebook in einem hellen Design. Nicht das ewige Schwarz, Anthrazit oder Grau. Dazu der Charme des VGA-TFT-Displays. 640 x 480 Bildpunkte sind heutzutage kaum noch vorstellbar.

Der Compaq LTE Lite 4/25C

Im Lauf der Zeit ließen sich alle benötigten Ersatzteile für den ersten Laptop auftreiben. Also ging es los. Gerät reinigen, das defekte Display auswechseln. Dann die Puffer-Batterie ersetzen, das macht besonders viel Freude. Die Batterie liegt unter der Hauptplatine und dazu muss der Rechner komplett zerlegt werden.

Auch der Wechsel des Antriebsriemens im Floppy-Laufwerk war eine tüchtige Frickelei. Sie war nötig, da der Antriebsriemen als klebrige schwarze Masse im Laufwerk verteilt war. Aber Übung macht den Meister. Beim nächsten Laptop, einem Compaq LTE Lite 4/33C geht Vieles schon leichter.

Nachdem die einzelnen Gehäuseteile gereinigt wurden und der Zusammenbau erledigt war, hatte ich wieder einen funktionierenden wunderschönen Laptop. Hier sind nun einige Fotos. Zuerst der Start des Rechners.

Speicherprüfung zum Start des Laptops

Weiter geht es mit verschiedenen Programmen. Auf dem nächsten Foto ist der Laptop Norton Commander 5.51 zu sehen.

Compaq LTE Lite 4/25C mit NC 5.51

Mal schauen wie weit ich in diesem Jahr mit meinen Compaq’s komme. Eventuell nehme ich sie, als Ausstellungsstücke, zur nächsten Classic Computing mit. Diese findet am 22. und 23. September in Oedheim-Degmarn statt.

Veranstaltungsinfos auf dem Plakat

Heute bin ich mit dem ersten Video zu meinen Oldies fertig geworden. Es läuft noch nicht ganz rund, aber der Anfang ist gemacht und bekanntlich schwer. Damit habe ich dann wohl eine neue Beschäf­tigung für die langen Winterabende. Diesmal war es “just for fun”. Auf das nächste Video werde ich mich dann umfangreich vor­be­rei­ten, denn es ging doch nicht so locker wie ich zuerst dachte.


Die Classic Computing 2016 in Nordhorn hat mir ein großes Stück weitergeholfen, so dass ich mit meinem Falcon noch Einiges vorhabe. Recht herzlichen Dank an Uli, Didi55 und Jens. Mit den Videos werde ich dann ab und an berichten.

Heute wurde der nächste Schritt mit dem Falcon 030 realisiert. Nachdem mir Uli ein Festplattenhalterung zukommen ließ be­stell­te ich mir 2,5″ Delock “CF zu IDE Doppel-Laufwerk”. Am Freitag kam es an. Deshalb war heute Basteltag. Der Falcon wurde teilweise zerlegt. Dann wurde eine Aussparung in die Rückseite gedrehmelt und ein Stück aus dem Abdeckblech geschnitten. Anschließend erfolgte der Einbau des “CF zu IDE Laufwerks.

Declock CF zu IDE 2x (3)

Einbau des Delock 2,5″ IDE to CF Laufwerkes beendet, so schaut es aus.

Nach einem kurzen Test erfolgte der Zusammenbau. Jetzt kann ich zwei CF-Karten verenden. In meinem Fall verwende ich meine CF-Karten mit je 4 Laufwerken und einer Kapazität von jeweils knapp einem Gigabyte je Laufwerk. Außerdem kann ich bei Bedarf für die Karten leicht wechseln ohne das Gehäuse zu öffnen.

Diese Woche habe ich wieder einen Neuzugang zu verzeichnen, einen ATARI MEGA ST4. Damit wird meine ATARI Reihe weiter komplettiert. Die MEGA ST-Serie wurde von 1987 bis 1991 gebaut. Sie besaß eine separate Tastatur und 1, 2 oder 4 MB Hauptspeicher und einen eigenen Mega-ST-Bus genanntem Steckplatz für eine Erweiterungskarte und den Blitter. Die Größe des Hauptspeichers ist durch die Ziffer in der Modelbezeichnung ersichtlich. Das bedeutet der MEGA ST4 besitzt 4 MB Hauptspeicher. Dieser ist auf der Hauptplatine verlötet. Bei den späten Modellen wurde die Bezeichnung verkürzt. Es waren einfach ATARI MEGA.

MEGA ST4 04

ATARI MEGA ST4 Hauptplatine (Zusatzausstattung, grün die MEGA FPC Card, rot der Prozessor auf dem Hypercache-Modul)

Mein MEGA ST4 verfügt über zwei Erweiterungen. Die erste Erweiterung ist rot gekennzeichnet. Der Prozessor sitzt auf einem “HYPERCACHE-Modul”. Dieser Modul sorgt dafür, dass das System mit 16 MHz arbeitet. Normale MEGA ST’s arbeiten mit einem Takt von 8 MHz.

Die zweite Erweiterung ist grün gekennzeichnet. Es ist eine “ATARI MEGA FPC CARD”. Auf einer MEGA FPC CARD wird der Coprozessor (FPU) installiert. Bei mir laufen die CPU und die FPU jeweils mit 16 MHz. Die FPU wird nur genutzt, wenn ein Programm ihre Leistung anfordern kann.

MEGA ST4 01

Systeminfo: Taktfrequenz 16 MHz, der Coprozessor wird gerade nicht verwendet (dazu kommen wir später).

Festplattenlaufwerke waren für den MEGA ST ebenfalls verfügbar. Man kann sie direkt an den ATARI MEGA ST  über den DMA-Port, auch als ACSI-Port (die abgespeckt SCSI-Variante) bezeichnet, anschließen. ACSI ist die Abkürzung für „Atari Computer System Interface“.

Rechts neben dem Bildschirm steht der ATARI MEGA ST4 und darunter das Festplattenlaufwerk ATARI MEGAFILE 30, eine externe Festplatte mit einer Kapazität von 30 MB.

MEGA ST4 03

Der ATARI MEGA ST4 mit der darunter stehenden ATARI MEGAFILE 30 und der abgesetzten Tastatur.

Im Sommer folgt dann das Bleichen der Gehäuse, um den starken Gilb zu beseitigen. Sie sollen die lichtgraue Farbe, wie der Monitor, erhalten. Bis dahin werde ich die Software installieren und den Drucker, einen STAR LC-10 anschließen.