ATARI MEGA STE – mein neuer Alter

Jetzt ist es endlich soweit, er funktioniert wieder. Vor zwei Wochen kam er aus der Bucht. So richtig wollte er nicht starten. Also blieb mir keine Wahl. Teile mussten besorgt werden, um der Kiste wieder Leben einzuhauchen. Ein PAL-Chip war defekt, das TOS nicht up-to-date, die Festplatte war platt und putzen konnte auch nicht schaden.

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Schritt für Schritt wird der ATARI MEGA STE wieder zum Leben erweckt.

Der MEGA STE hatte aber auch seine guten Seiten. In der Beschreibung des Anbieters stand kein Hinweis, aber auf den Fotos war eine Diskette für eine AT-Speed-Erweiterung zu sehen. Also habe ich darauf spekuliert und Glück gehabt. Es klapperte im Rechner, als er bei mir ankam. Als ich den Rechner dann das erste Mal geöffnet habe, kam sie tatsächlich zum Vorschein – eine AT-Speed C16.

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AT-SPEED C16 Rev. 2 von SACK electronic GmbH

Hier ist sie zu sehen, bereits fertig eingebaut an ihrem Platz. Der PAL-Baustein, an dem die Drähte verlötet sind war defekt und das hatte zur Folge, dass es kein Bildsignal gab. Es war schon eine elende Frickelei die untere der beiden Platinen wieder im Sockel des 68000er zu platzieren.

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Der ATARI ACSI-Controller, hier mit den DIP-Schaltern auf Adresse 7 konfiguriert.

Zuerst dachte ich, dass der Harddisk-Controller defekt ist. Drei verschiedene Platten probiert, keine funktionierte. Aber dann, mit einer 48 MB ATARI-Harddisk erwachte der Rechner zum Leben. Jetzt ist es nötig, eine kompatible Platte mit mehr Kapazität zu besorgen.

Nachdem soweit Alles erledigt war, trafen auch die beiden TOS-Chips ein, also bekam der Rechner auch noch sein TOS 2.06. Damit wurden einige Fehler der Vorgängerversion beseitig. Nun funktioniert der Rechner, so wie er soll.

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Er schaut wieder richtig gut aus und funktioniert völlig normal.

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… und von der anderen Seite

Jetzt hat der MEGA STE den Platz des 1040er STE’s übernommen. Schließlich muss ich ihn noch konfigurieren und das Feintuning kostet Zeit.

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Im Büro angekommen …

Nun geht es weiter, im nächsten Schritt wird die NetUSBee konfiguriert. Dann kann auch der MEGA STE seine Software direkt per FTP von meinem Server ziehen. Die Installation geschieht recht einfach, da sich dieser Prozess gar nicht von der Installation auf dem 1040er STE unterscheidet.


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