Heute bin ich mit dem ersten Video zu meinen Oldies fertig geworden. Es läuft noch nicht ganz rund, aber der Anfang ist gemacht und bekanntlich schwer. Damit habe ich dann wohl eine neue Beschäf­tigung für die langen Winterabende. Diesmal war es “just for fun”. Auf das nächste Video werde ich mich dann umfangreich vor­be­rei­ten, denn es ging doch nicht so locker wie ich zuerst dachte.


Die Classic Computing 2016 in Nordhorn hat mir ein großes Stück weitergeholfen, so dass ich mit meinem Falcon noch Einiges vorhabe. Recht herzlichen Dank an Uli, Didi55 und Jens. Mit den Videos werde ich dann ab und an berichten.

Heute wurde der nächste Schritt mit dem Falcon 030 realisiert. Nachdem mir Uli ein Festplattenhalterung zukommen ließ be­stell­te ich mir 2,5″ Delock “CF zu IDE Doppel-Laufwerk”. Am Freitag kam es an. Deshalb war heute Basteltag. Der Falcon wurde teilweise zerlegt. Dann wurde eine Aussparung in die Rückseite gedrehmelt und ein Stück aus dem Abdeckblech geschnitten. Anschließend erfolgte der Einbau des “CF zu IDE Laufwerks.

Declock CF zu IDE 2x (3)

Einbau des Delock 2,5″ IDE to CF Laufwerkes beendet, so schaut es aus.

Nach einem kurzen Test erfolgte der Zusammenbau. Jetzt kann ich zwei CF-Karten verenden. In meinem Fall verwende ich meine CF-Karten mit je 4 Laufwerken und einer Kapazität von jeweils knapp einem Gigabyte je Laufwerk. Außerdem kann ich bei Bedarf für die Karten leicht wechseln ohne das Gehäuse zu öffnen.

Diese Woche habe ich wieder einen Neuzugang zu verzeichnen, einen ATARI MEGA ST4. Damit wird meine ATARI Reihe weiter komplettiert. Die MEGA ST-Serie wurde von 1987 bis 1991 gebaut. Sie besaß eine separate Tastatur und 1, 2 oder 4 MB Hauptspeicher und einen eigenen Mega-ST-Bus genanntem Steckplatz für eine Erweiterungskarte und den Blitter. Die Größe des Hauptspeichers ist durch die Ziffer in der Modelbezeichnung ersichtlich. Das bedeutet der MEGA ST4 besitzt 4 MB Hauptspeicher. Dieser ist auf der Hauptplatine verlötet. Bei den späten Modellen wurde die Bezeichnung verkürzt. Es waren einfach ATARI MEGA.

MEGA ST4 04

ATARI MEGA ST4 Hauptplatine (Zusatzausstattung, grün die MEGA FPC Card, rot der Prozessor auf dem Hypercache-Modul)

Mein MEGA ST4 verfügt über zwei Erweiterungen. Die erste Erweiterung ist rot gekennzeichnet. Der Prozessor sitzt auf einem “HYPERCACHE-Modul”. Dieser Modul sorgt dafür, dass das System mit 16 MHz arbeitet. Normale MEGA ST’s arbeiten mit einem Takt von 8 MHz.

Die zweite Erweiterung ist grün gekennzeichnet. Es ist eine “ATARI MEGA FPC CARD”. Auf einer MEGA FPC CARD wird der Coprozessor (FPU) installiert. Bei mir laufen die CPU und die FPU jeweils mit 16 MHz. Die FPU wird nur genutzt, wenn ein Programm ihre Leistung anfordern kann.

MEGA ST4 01

Systeminfo: Taktfrequenz 16 MHz, der Coprozessor wird gerade nicht verwendet (dazu kommen wir später).

Festplattenlaufwerke waren für den MEGA ST ebenfalls verfügbar. Man kann sie direkt an den ATARI MEGA ST  über den DMA-Port, auch als ACSI-Port (die abgespeckt SCSI-Variante) bezeichnet, anschließen. ACSI ist die Abkürzung für „Atari Computer System Interface“.

Rechts neben dem Bildschirm steht der ATARI MEGA ST4 und darunter das Festplattenlaufwerk ATARI MEGAFILE 30, eine externe Festplatte mit einer Kapazität von 30 MB.

MEGA ST4 03

Der ATARI MEGA ST4 mit der darunter stehenden ATARI MEGAFILE 30 und der abgesetzten Tastatur.

Im Sommer folgt dann das Bleichen der Gehäuse, um den starken Gilb zu beseitigen. Sie sollen die lichtgraue Farbe, wie der Monitor, erhalten. Bis dahin werde ich die Software installieren und den Drucker, einen STAR LC-10 anschließen.

Heute war ich das erste Mal mit dem Falcon 030 im Internet. Mit einem modernen Rechner nichts Besonderes, mit dem Oldtimer schon. Vorher habe ich mich nur per FTP (mit Litschi und der NetUSBee) im eigenen Heimnetz und auf eigenen Webservern getummelt. Heute begann die neue Zeitrechnung.

Man glaubt gar nicht, wie lange es dauert bis eine Seite mit dem Falcon geöffnet wird. Ich war auf der Telekomseite. Nach 35 Minuten Ladezeit war CAB fertig. Es sah nicht berauschend aus. Da ich noch eine Domain frei habe, habe ich mich entschlossen dort, in den nächsten Monaten,  die Seiten “altersgerecht” für meine ATARI’s aufzubereiten.

Hier ist ein erstes Foto dieser Seite. Ich werde versuchen der Domain entsprechend die Thematik zu gestalten. Als wird es eine Seite mit Fotos in 256 Farben und für CAB und Draconis optimiert. Hier ist der erste Schnappschuss.

Internet1

Der Anfang ist gemacht, auch wenn es noch sehr wenig ist.

Es ist schon ein seltsames Gefühl plötzlich ohne CSS und PHP die Seiten zu gestalten. Aber der Spaßfaktor ist recht hoch. Zum Abschluss werde ich dann meine Seiten verlinken.

Hier ist schon einmal der Link zur auf dem Foto dargestellten Seite, http://www.reiners-fotos.de. Eventuell schaut ja mal jemand mit seiner Retro-Maschine dort vorbei. Mit einem aktuellen PC sieht es fürchterlich aus. Aber so war sie halt, die gute alte Zeit.

Endlich ist es soweit. Mein ATARI Falcon030 ist daheim angekommen. Nach langer Suche konnte ich  den Falken am 10. Oktober 2015 in Köln abholen. Ohne Punkte zu kassieren bin ich über die Autobahn gedüst. Ich hatte es eilig ihn abzuholen.

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Der lange gesuchte ATARI Falcon 030 ist endlich da …

Der Falcon verfügt über einen, mit 16 MHz getakteten, Prozessor Motorola 68030. Zusätzlich besitzt er einen Steckplatz für die optionale FPU 68882 (mathematischer Coprozessor).

In Wahrheit jedoch ist dieser 16 Megaherz-Prozessor aber eine 32-MHz-Version des 68030. Motorola konnte die langsamere Version nicht liefern. Das führte dann dazu, dass viele Besitzer eines Falcon030 ihren Rechner schnell auf die doppelte Geschwindigkeit beschleunigen konnten.

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Der Falke ist in einem guten Zustand ..

Eine Besonderheit des ATARI Falcon030 ist ein mit 32 MHz betriebener digitaler Signal­pro­zes­sor Motorola 56001. Dieser DSP kann völlig unabhängig von seiner Motorola CPU 68030 programmiert werden. Dadurch ist der ATAARI Falcon030 bei der Audiobearbeitung sehr leistungsfähig.

Mein Falcon verfügt über 4 MB Arbeits­speicher. Mit einer anderen Speicherkarte kann der RAM aber auch auf 14 MB erweitert werden. Diese wurde als 14 MB-Modul eingesetzt (danke Lynxman, atari-home.de).

Als Bildschirmauflösungen bietet der ATARI Falcon

  • 320 × 200 Pixel bei 16 Farben
  • 640 × 200 bei 4 Farben
  • 640 × 400 Pixel bei 2 Farben
  • VGA 640 × 480 bei 16 oder 256 Farben
  • Hi-Color mit 65536 Farben

Hi-Color ist allerdings sehr  langsam und „interlaced“ – das bedeutet im Zeilensprungverfahren. Alle Modi sind per PAL-Videosignal auch auf einem Fernsehgerät darstellbar.

Der ATARI Falcon hat folgende Schnittstellen:

  • Parallel-Port Druckeranschluss
  • RS232-Port 9-Pin-DIN-Buchse z.B. zum Anschluss vom Modem
  • MIDI-Schnittstelle
  • Partridge-Port, zum Anschluss von ROM-Erweiterungskarten
  • SCSI-II mit DMA, für externe Festplatten, CD-Rom Laufwerke, Scanner …
  • Joystick-Ports
  • DSP-Port
  • interne IDE-Schnittstelle
  • CPU-Erweiterungsbus
  • Audio in/out
  • Video

Als ROM-Version verwendet mein Falcon TOS 4.02. Die einzige Zusatzhardware, die ich momentan besitze ist die Falcon Speed der Firma Sack GmbH, mit einem AMD 80286er Prozessor.

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Nicht viel, aber die grundsätzliche Dokumentation ist vorhanden.

Der Test ergab leider, dass die Batterie im Dallas-Chip leer ist. Da ich die winzigen Lötstellen des Chips nicht mehr so gut sehen kann, habe ich im ATARI-Home-Forum um Hilfe gebeten und sie auch bekommen. Tuxi übernimmt für mich das Auslöten des Chips und das Einlöten eines Sockels. Dann kann ich in Zukunft den Chip selbst wechseln.

In der Zwischenzeit habe ich, mit Unterstützung von Vereinsmitgliedern (Jens, Uli, Didi55), das passende Material gefunden um dem Falcon eine erste Aufrüstung zu verpassen. Schritt Nummer eins besteht im Einbau einer 4 GB CF-Karte als Laufwerk. Sollte ich die noch fehlende Festplattenhalterung bekommen, kann es auch eine HDD oder SSD werden.

CF Sandisk mit Kabel

Hier die CF-Karte mit dem entsprechenden Kabel (von Kabelspezialist.de)

In der nächsten Zeit wird dann auch der Mathematische Co-Prozessor eintreffen. Dann kann ich den vorhandenen Steckplatz damit ausrüsten. Ich werde das Ganze hier weiter dokumentieren.
Jetzt habe ich angefangen Software für den Falken zu sammeln. Diese soll nicht auf Festplatten oder CF-Karten liegen sondern wie zur damaligen Zeit, auf Disketten.

Diskettensatz Falcon

Langsam bekomme ich einen Satz Disketten für meinen ATARI Falcon 030 zusammen.

2015-11-15

Mittlerweile hat sich Einiges getan. Der Falcon funktioniert wunderbar. Im ersten Schritt bekam er einen neuen, gesockelten Dallas-Chip den Tuxi wie oben beschrieben eingebaut hat. Dann traf auch der Coprozessor (Motorola 68882) in der 40MHz-Version ein. Diesen habe ich nun eingebaut.

Der Arbeitsspeicher wurde gewechselt. Der 4MB-Modul kam raus. Dafür wurde ein 14MB-Modul verbaut. Dieser Modul stammt von Lynxman (ATARI-Home-Forum) und hat die Chips direkt auf der Platine und nicht wie sonst üblich ein gestecken Speichermodul. Gleichzeitig wurde der TOS-Chip auf 4.04 aktualisiert.

Falcon_0

Das Innenleben des Falcon. 01 Co-Prozessor, 02 14MB-Modul von Lynxman, 03 Dallas-Chip

Hier ist die andere Seite der unter 02 gekennzeichneten Speicherkarte zu sehen. Diese Karte verfügt, auf Grund ihrer kompakten Bauweise über sehr kurze Signal-Wege und der Übergangswiderstand vom Speichermodul zum Steckplatz entfällt auch.

Speicher 2

Der 14MB-Speichermodul von Lynxmann.

Ein Großteil der Installation ist erledigt. Das System ist installiert. Ich habe mich für eine ansprechende Desktopoberfläche entschieden. Und nun ist der Falke auch im Netzwerk unterwegs. Das geschieht mit der in meinem Blog beschriebenen NetUSBee.

falcon_ftp

Hier wird mit dem Falken das Spiel “Racer 2” per FTP-Download geladen.

Aus dem Jahr 1992 habe ich noch einen 386er Rechner. Zum damaligen Zeitpunkt bestand mein Arbeitgeber auf einem Umzug von Mecklenburg-Vorpommern nach Baden-Württemberg. Hier lebe ich übrigens immer noch, in der Nähe von Heilbronn.

Neben neuen Möbeln brauchte ich damals einen neuen Rechner. Also kaufte ich ihn, den AMD 386/40 DX. Zu seiner Zeit war er das Nonplusulta. Die AMD-Prozessorfamilie war eine Kopie des Intel i386 und damit die AMD-Version der 80386-Generation. AMD konnte erstmals Intel in der Taktrate übertreffen und hatte damit die schnelleren Prozessoren.

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Der AMD 386/40 DX von 1992 – mit Windows für Workgroups 3.11

Auch heute verrichtet er noch treu und brav seinen Dienst. Als meine ATARI’s noch nicht netzwerkfähig waren wurden die nötigen Daten auf diesem Rechner, je nach Atari-System, auf 5,25er oder 3,5er Disketten gepackt und dann auf den ATARI’s verwendet. Das ist nun nicht mehr nötig, dank NetUSBee. Aber ich habe es nicht über’s Herz gebracht ihn wegzugeben.

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STARCALC – das Gegenstück zu Excel, aus dem STAR-Office von STARDIVISION

Auf diesem Rechner läuft noch interessante Software. Das STAR-Office, ein deutsches Office-Paket. Ja tatsächlich ein deutsches Office-Paket von STARDIVISION Hamburg (davor Lüneburg). Dieses Office-Paket existiert, wenn auch in veränderter Form und mit einem anderen Hersteller. Es ist der Urvater des OpenOffice.

Hier folgen noch einige Fotos dieses schönen, alten Personalcomputers, der einige Jahre treu und brav seine Arbeit verrichtete. Auf dem nächsten Bild ist auch seine Systemsoftware zu sehen.

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Neben Windows verwendete ich auch OS/2

Die heutige Hardwarevielfalt war damals nicht vorstellbar. Einige alte Stücke habe ich dennoch für diesen Computer. Da die Rechner nun CD-Laufwerke hatte, durften natürlich Lautsprecherboxen nicht fehlen. Damals natürlich mit einem tollen Plastiksound.

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Mit dem Klang heutiger Boxen ist das natürlich nicht vergleichbar

Des Weiteren gehörte selbstverständlich ein Joystick zur Ausstattung. Das Zocken, für den Abend oder einfach mal zwischendurch gab es schließlich schon.

Joystick für den 386DX40_011

Er ist mit den heutigen Joysticks nicht vergleichbar

Dann natürlich noch die gute alte serielle Maus, für den COM1 oder COM2. Die Meisten der heutigen Computer habe ja gar keine nach außen geführte serielle Schnittstelle mehr. Deshalb habe ich den Stecker so platziert.

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Was gab es sonst noch, da mir Nichts mehr einfällt, zum Schluss noch ein Foto der Origialversion des STAR-Office.

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ATARI begann 1987 mit der Produktion von PC’s. Der PC3 besitzt ein PC-Desktop-Gehäuse, das aber keinem Standard folgt. So waren z.B. die Anschlüsse für die Maus und die Tastatur auf der rechten Gehäuseseite integriert. Die ersten PC3-Modelle haben einen dunkelgrauen Sockel, während der Sockel der letzten Geräte hellgrau ist.

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Der ATARI PC3, leider fehlt mir noch die Originaltastatur.

In Inneren des ATARI PC3 verrichtete ein Intel 8088-2 seine Arbeit, also ein Prozessor, der sowohl intern als auch extern mit einer Busbreite von 8 Bit ausgestattet ist. Getaktet wird er  mit 8 MHz. Die Größe des Arbeitsspeicher beträgt 640 Kilobyte. Eine Aufrüstung ist nicht möglich.

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Hier sind die Anschlüsse für Tastatur und Maus gut zu sehen.

Mein PC3 verfügt über ein Diskettenlaufwerk und eine Festplatte. Das Diskettenlaufwerk ist ein 5,25-Zoll-Laufwerk für 360Kb-Disketten. Die Festplatte in meinem Rechner stammt von Seagate. Es ist eine 5,25-Zoll RLL-Festplatte, mit einer Kapazität von 30 Megabyte. Im Inneren des Rechners findet man zudem fünf 8-Bit-ISA-Steckplätze.

Als Bildschirm verwende ich einen bernsteinfarbenen Monitor ATARI PCM124. Der PC3 stellt wahlweise die Grafikmodi MDA / Hercules (720 x 348), EGA (640 x 350) oder CGA (640 x 200) zur Verfügung. Die Einstellung erfolgt über  die DIP-Schalter auf der Gehäuserückseite.

Als ich diesen ATARI PC3 2014 übernahm bekam ich, zu meinem Glück, auch einen Großteil der Dokumentation dazu. Diese ist heutzutage nicht mehr so häufig zu finden.

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Ein Teil der Originaldokumentation, die Microsoft-Handbücher.

Von allen Atari-Desktop-PC’s war der ATARI PC3 der meistverkaufte Rechner. Als Grund kann man die damals verbaute Festplatte vermuten. Die nachfolgenden Modelle PC4, PC5 waren dann gegenüber den Rechnern der Konkurrenz zu leistungsschwach, so dass sie zu Ladenhütern wurden. Zu groß war die Konkurrenz der 386er und der aufkommenden 486 PC’s. Gleichzeitig begann Windows den Markt zu dominieren.

Jetzt ist es endlich soweit, er funktioniert wieder. Vor zwei Wochen kam er aus der Bucht. So richtig wollte er nicht starten. Also blieb mir keine Wahl. Teile mussten besorgt werden, um der Kiste wieder Leben einzuhauchen. Ein PAL-Chip war defekt, das TOS nicht up-to-date, die Festplatte war platt und putzen konnte auch nicht schaden.

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Schritt für Schritt wird der ATARI MEGA STE wieder zum Leben erweckt.

Der MEGA STE hatte aber auch seine guten Seiten. In der Beschreibung des Anbieters stand kein Hinweis, aber auf den Fotos war eine Diskette für eine AT-Speed-Erweiterung zu sehen. Also habe ich darauf spekuliert und Glück gehabt. Es klapperte im Rechner, als er bei mir ankam. Als ich den Rechner dann das erste Mal geöffnet habe, kam sie tatsächlich zum Vorschein – eine AT-Speed C16.

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AT-SPEED C16 Rev. 2 von SACK electronic GmbH

Hier ist sie zu sehen, bereits fertig eingebaut an ihrem Platz. Der PAL-Baustein, an dem die Drähte verlötet sind war defekt und das hatte zur Folge, dass es kein Bildsignal gab. Es war schon eine elende Frickelei die untere der beiden Platinen wieder im Sockel des 68000er zu platzieren.

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Der ATARI ACSI-Controller, hier mit den DIP-Schaltern auf Adresse 7 konfiguriert.

Zuerst dachte ich, dass der Harddisk-Controller defekt ist. Drei verschiedene Platten probiert, keine funktionierte. Aber dann, mit einer 48 MB ATARI-Harddisk erwachte der Rechner zum Leben. Jetzt ist es nötig, eine kompatible Platte mit mehr Kapazität zu besorgen.

Nachdem soweit Alles erledigt war, trafen auch die beiden TOS-Chips ein, also bekam der Rechner auch noch sein TOS 2.06. Damit wurden einige Fehler der Vorgängerversion beseitig. Nun funktioniert der Rechner, so wie er soll.

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Er schaut wieder richtig gut aus und funktioniert völlig normal.

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… und von der anderen Seite

Jetzt hat der MEGA STE den Platz des 1040er STE’s übernommen. Schließlich muss ich ihn noch konfigurieren und das Feintuning kostet Zeit.

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Im Büro angekommen …

Nun geht es weiter, im nächsten Schritt wird die NetUSBee konfiguriert. Dann kann auch der MEGA STE seine Software direkt per FTP von meinem Server ziehen. Die Installation geschieht recht einfach, da sich dieser Prozess gar nicht von der Installation auf dem 1040er STE unterscheidet.

Der ATARI 520ST+ ist ein weiteres Mitglied der ST-Familie aus dem Unternehmen ATARI. Er eignete sich unter anderem für professionelle Büroanwendungen. Die Abkürzung „ST“ steht dabei für Sixteen/Thirty-Two (16/32), da der verwendete Prozessor, ein Motorola 68000, einen 16 Bit breiten Datenbus hat und intern aber mit 32 Bit arbeitet.

Die ST-Serie war eine preiswerte Alternative zu den wesentlich teureren Apple-Macintosh und IBM Rechnern. Diesen Mitbewerbern waren die ST-Rechner durchaus in Sachen Multimedia, Ergonomie und Benutzerfreundlichkeit überlegen.

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Er funktioniert heutzutage immer noch – mein ATARI 520ST+

Wodurch unterscheidet sich dieser Rechner von seinen kleineren Brüdern, dem ATARI 260ST und dem ATARI 520ST? Es ist der vergrößerte Arbeitsspeicher. Dieser wurde, weil es keine Steckplätze auf der Platine gab, von Hand huckepack auf die Speicherschaltkreise der regulären Bestückung gelötet und damit auf 1 Megabyte erhöht. Einzelne Pins dieser zusätzlichen Schaltkreise wurden nach oben gebogen und frei verdrahtet.

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Hier seht ihr die Hauptplatine meines 520ST+ und unten ist die Verdrahtung des zusätzlichen RAM zu erkennen.

Es handelt sich um ein recht frühes Exemplar, das noch mit einem sogenannten Disketten-TOS gestartet werden musste. Inzwischen habe ich aber die Chips eingelagert und dem Rechner das “Rainbow TOS” eingesetzt. Jetzt sind alle sechs Sockel auf der linken Seite bestückt.

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Ich habe umgeräumt, jetzt steht der 520er+ auf dem Platz der sonst seinem größeren Bruder, dem 1040er STE vorbehalten ist.

Hier ist ein System mit der Festplatte ATARI MEGAFILE 30, einem Diskettenlaufwerk ATARI SF314 und dem ATARI-Monitor SM124 zu sehen. Dieser weit verbreitete monochrome Monitor SM124 hatte eine Auflösung von 640×400 Bildpunkten bei 70 Hz Bildwiederholfrequenz. Dies waren für die damalige Zeit hervorragende Werte, den die Mitbewerber konnten nur Monitore mit 60 Hz vorweisen.

Der Atari 520ST+ besaß, wie die anderen ST-Modelle, aber auch die Möglichkeit einen geringer auflösender Farbbildschirm anzuschließen. Die Farbauflösung betrug 320×200 Bildpunkte bei 16 Farben und 640×200 Bildpunkte bei vier Farben, jeweils aus einer Palette von 512 Farben. Einzige Ausnahme waren die STE-Modelle mit 4096 möglichen Farben.

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Hier ist noch eine weitere Ansicht des Rechners, fotografiert mit Blende 2,0 und deshalb geringer Tiefenschärfe.

 

Zu meiner kleinen ATARI-Sammlung gehören selbstverständlich auch die ATARI 520 ST. Die Abkürzung „ST“ steht dabei für Sixteen/Thirty-Two (16/32), da der verwendete Hauptprozessor, der Motorola 68000, einen 16 Bit breiten Datenbus hat hat und intern mit 32 Bit arbeitet. Die ST-Serie eignete sich zur damaligen Zeit sehr gut für Büroanwendungen. Die Ursache lag in ihrer grafischen Oberfläche (GEM). Außerdem wurde er wegen seiner serienmäßigen MIDI-Schnittstelle als der Standardcomputer in den Tonstudios und von Musikern eingesetzt. Zu diesen Musikern gehörte auch Mike Oldfield, der den Atari ST überwiegend für die Arrangements seiner Songs nutzte.

ATARI 520ST 05

Mein ATARI 520 ST. Er unterscheidet sich äußerlich nur durch en Schriftzug vom ATARI 260 ST.

Als ich meinen 520 ST bekam gab es eine Überraschung. Es dürfte sich um ein frühes Exemplar handeln, denn er verfügt nur über ein Boot-TOS zum Start, damit auf die Diskette zugegriffen werden kann. Von dort werden dann die Systemdateien geladen. Spätere Exemplare hatten dann ihr komplettes TOS im ROM. Selbst mein 260er startet mit seinem System komplett aus seinen ROM-Modulen. Das Diskettenlaufwerk des 520er ist ein ATARI SF314, ein Laufwerk für Disketten mit einer Kapazität von maximal 720 kb.

SF314 01

Mein Laufwerk ist sogar eines der älteren Laufwerke. Diese haben noch den rechteckigen Auswurfknopf, der durch eine Feder immer draußen gehalten wird. Die moderneren Laufwerke haben einen rombusförmigen Auswurfknopf, der nur bei eingelegter Diskette draußen steht.

Selbstverständlich gehört dazu noch eine originale Maus, um den Rechner mit seiner grafischen Oberfläche zu bedienen.

Maus 01-1